Vereinsmeisterschaften 2011
Kneheim grüßt mit Jungsenioren-Arena
Christiane Wolke und Manni Nienaber Tennispaar des Jahres
Seinen sportlichen Saison-Abschluss fanden jetzt die Tennisspieler des BV Kneheim. Hatten Mann/Frau über drei Monate verteilt bereits die Vorrunden-Begegnungen abgeschlossen, standen nun in nicht weniger als acht Klassements die Finalpaarungen an.
Bei den Jungsenioren konnte sich Stephan Groenheim im Modus Jeder gegen Jeden ungeschlagen durchsetzen. Zweiter im Abschluss-Tableau wurde dabei Stephan Witt. Im Losverfahren wurden die Teams der Jungsenioren ermittelt. Hier hatten im Endspiel Josef Möller und Winfried Wienken gegen Thomas Rassel und Jörg Jung in zwei Sätzen die Nase vorn.
Bei den Herren trafen Andre Wolke und Frank Grüß aufeinander. Dabei konnte Wolke mit 6:3 und 6:2 seinen Vorjahreserfolg wiederholen. Auch im Herren-Doppel konnte sich Wolke, an der Seite von Heinz Vaske, mit Siegerlorbeeren schmücken. Zweiter wurde das Duo Grüß/Groenheim.
Im Mixed wurde es knapp: Waren zunächst die Geschwister Christiane und Andre Wolke mit 6:4 in Führung gegangen, konnten Julia Nienaber und Bernd Pille das Ergebnis exakt egalisieren. Der Wolke-Clan riss dann aber mit 6:1 die Trophäe an sich. Beim Ü40-Mixed gab es dann umgekehrte Vorzeichen. In der Vorrunde war das Team Rita Looschen/Jörg Jung noch in drei Sätzen gegen Lisa Wolke und Stephan Groenheim erfolgreich. Zweitgenannte drehten den Spieß am Finaltag mit 6:4, 4:6 und 6:3 um.
Ein rasantes Spiel bot sich den Anwesenden im Damen-Einzel zwischen Julia Nienaber und Dorothee Ludlage. Auch hier hatte zunächst Ludlage in der Gruppenphase die Nase vorn, ehe Nienaber mit 6:3 und 6:1 Platz 1 einstreichen durfte.
Den sportlichen Abschluss bildete das Damen-Doppel. Im Aufeinandertreffen Damen 1 (Julia Nienaber / Christine Meyer) gegen Damen 30 (Rita Looschen / Brunhilde Groenheim) behielt die Jugend mit 6:2 und 6:2 die Oberhand.
Bei der anschließenden Siegerehrung im gut besuchten Clubheim hob Sportwart Michael Blömer mit Genugtuung die Qualität der Spielpaarungen hervor und war erfreut, dass auch in einem kleinen Verein Meisterschaften in dieser Größenordnung ausgetragen werden können. Ferner stattete er die jeweils 1. und 2. Plätze mit Gutscheinen aus. Für alle weiteren Teilnehmer und Besucher gab es dann aus seiner Hand Coupons für Erfrischungsgetränke.
Ein weiterer Höhepunkt stellte die
Ehrung zum Tennispaar des Jahres 2011 dar: Viel Zustimmung erhielt der Vorstand für die Entscheidung, Christiane Wolke und Manfred Nienaber in den Mittelpunkt zu stellen. Wolke engagiere sich neben der Jugendarbeit auch noch im Festausschuss. Nienaber stehe häufig am Grill, mime bei den Vereinsfesten auch gerne den DJ und trage so aktiv zum Vereinsleben bei. Dies sei um so bemerkenswerter, da Nienaber gar kein Tennisspieler sei, so Vorsitzender Groenheim in seiner Laudatio.

Als nächstes galt es, einen Präsentkorb unter die Leute zu bringen. Fünf Mitglieder hatten es geschafft, das auf der Vereinshomepage vorgestellte Saisonquiz zu lösen. Wie bei einem Glückskeks durften sich die Rätselfüchse genüsslich einem Muffin widmen, um dann auf den innenliegenden Gewinnerzettel zu hoffen. Dabei zahlte sich für Bruni Groenheim aus, artig den letzten Kuchen genommen zu haben, durfte sie doch den Korb mit nach Hause nehmen.
Ein weiterer Programmpunkt stellte die Versteigerung der Namensrechte der Tennisplätze dar. Auktionator Groenheim kam dabei mit der Entgegennahme der Gebote sowie der phantasievollen Namen aus der launigen Besucherschar kaum nach. Letztendlich fanden die Plätze mit Winnie und Witt und Blömer, SV Werder Bremen sowie 1. Herren ihre Namenspatrone für das Jahr 2012.
Seit dem vergangenen Jahr wird am Kneheimer Kirchweg das gesamte Areal namentlich vergeben. Für jeden Besucher gut sichtbar, sind seither Werbeplatten auf annähernd Tribünenbreite angebracht und zieren für ein Jahr nach den Wünschen des Ersteigernden die Anlage. Die Jungsenioren Winfried Wienken und Michael Blömer bewiesen dabei den längsten Atem, stachen alle weiteren Bieter aus dem Rennen und erhielten schlussendlich für die Jungsenioren-Arena den Zuschlag. Viele weitere Bilder gibt es über den Klick auf folgenden Link. HIER KLICKEN!

